Die X-MEN siegen im letzten Heimspiel

(chk). “Diesmal haben wir Rosenheim so angepackt, wie wir das schon im Hinspiel hätten tun müssen”, meinte X-PRESS-Präsident Knut Dins nach dem klaren und nie gefährdeten 42:14 (14:0, 7:0, 7:8, 14:6) im heimischen Sportzentrum am Samstag zufrieden. Die Landsberger Defense machte ihren Job deutlich besser als beim unnötigen 37:38 in Rosenheim und die Offensive Line sorgte dafür, dass Quarterback Chris Beckham mehr Zeit für seine Pässe hatte. In den Play-Offs wartet jetzt Fürth auf den X-PRESS.

Mit einem 88-Yard-Lauf eröffnete Vincent Severin vor 180 Zuschauern den Punktereigen, danach provozierte Markus Lanzl schnell einen Fumble der Rosenheimer und Florian Borchert lief über acht Yards zum 14:0. Es kam noch besser: Nach einer Interception von Gerson Junginger folgte ein genialer 25-Yards-Pass auf Borchert – 21:0. Nach der Pause kam Rosenheim zu den ersten Punkten, doch die Landsberger Offense war gut unterwegs und Michael Stiller schaffte schnell das 28:8. Als Bernhard Bloch über 14 Yards auf 34:8 stellte, waren die Messen gelesen. Rosenheim durfte noch Ergebniskosmetik betreiben, doch den Schlusspunkt setzte Marijan Wächter zum 42:14. Damit ist der X-PRESS auf Platz zwei der Verbandsliga für das Play-Off-Halbfinale qualifiziert. Gegner werden am kommenden Sonntag um 15 Uhr in Fürth die Franken Timberwolves sein, die sich Dins am Sonntag in ihrem letzten Punktspiel in der Verbandsliga Nord anschaute und dabei einen Gegner auf Augenhöhe sah. “Fürth ist nicht unschlagbar”, so Dins, “aber Respekt ist sicher angebracht, sie stehen ungeschlagen an der Spitze ihrer Tabelle.” Sollte man in Fürth gewinnen, könnte man im Finale um den Aufstieg eventuell wieder auf den Ligarivalen aus Ingolstadt treffen.